Kolumne | Expertentipp ZT Zahntechnik | Digitaler Vertrieb für Dentallabore

Kolumne: Wir müssen mal ein bisschen Marketing machen

Ich bin ein großer Freund von „ein bisschen Marketing“. Schließlich ist die Kernkompetenz eines Dentallabors die Herstellung von Zahnersatz. Und die Vermarktung eben dieses Zahnersatzes braucht im Verdrängungswettbewerb auch ein bisschen Marketing, sonst werden selbst die tollsten und innovativsten Leistungen irgendwann zum Ladenhüter. Wenn ich mich mit Dentallaboren über Marketing unterhalte, dann ergibt sich ein eher diffuses Bild zur Vermarktung von Produkten und Services. Ich sehe liebevoll gemachte Imagebroschüren, mit Herzblut geschriebene Briefe, teuer bezahlte Webseiten und manchmal auch gar nichts. Hilft das bei der Vermarktung des Labors? Vielleicht. Was aber sicher hilft, ist ein klarer Marketingplan und eine Struktur, die für die konsequente Umsetzung der Marketingaktivitäten steht. Um gleich die Kirche im Dorf zu lassen: Ich rede von einem Plan, der auf eine DINA4 Seite passt und einer Struktur, die durchaus in dem einen oder anderen Labor ohne Weiteres zu finden ist. Wie klingt das?

Marketing ist keine Einmalaktion

In der Regel sind Marketingaktionen im Labor ereignisgetrieben. D.h., dass ein bestimmter Umstand, z.B. der Verlust eines guten Kunden, zu einer Reaktion führt, die die Sicherung der Bestandskunden oder die Gewinnung neuer Kunden zum Ziel hat. Die dann folgenden Aktivitäten, einschließlich derer mit Marketinghintergrund, entstammen selten einem fundierten Plan, sondern vielmehr einigen unkoordinierten Einzelaktionen. Ist der erste Schmerz bekämpft und ein (Teil-)Ziel erreicht, dann lässt der Antrieb zur Fortführung der Marketingaktionen auch gerne wieder nach. Einige Zeit später sitzt man auf Imagebroschüren, die keiner mehr braucht, weil die Inhalte veraltet sind oder pflegt Webseiten nicht mehr, obwohl das Team schon längst neue Gesichter hat. Wenn jetzt wieder Marketing gebraucht wird, dann fängt die ganze Plackerei von vorne an.

Marketing braucht Plattformen und Regelmäßigkeit

Vermarktung von Leistungen braucht Plattformen und Regelmäßigkeit. Regelmäßig neuer Inhalt auf der eigenen Webseite ist schon mal ein guter Anfang. Und wenn die Webseite eh schon neu erstellt wurde, dann bitte auch mit Blogbereich, in dem bequem und eben regelmäßig neue Inhalte gebloggt werden können. Themen? Eine bunte Mischung aus Einblicken in den Laboralltag, bevorstehende oder durchgeführte Weiterbildungen, den Serviceleistungen des Labors und natürlich auch den technischen Appetithäppchen, die das Labor besonders gut kann. Bei der Zusammenstellung hilft ein Plan, idealerweise gleich für ein ganzes Jahr, um die Themen zu sammeln und zu strukturieren. Der passt locker auf eine DINA4 Seite und sollte gleich die Wahl von Vermarktungskanälen beinhalten. Ein Thema kann ja nicht nur auf der eigenen Webseite gebloggt werden, es kann ja auch auf Instagram & Co. erscheinen, als klassisches postalisches Mailing in die Praxen versendet oder auch persönlich an den Mann oder die Frau gebracht werden. Fertig ist die Auswahl der Plattformen.

Jetzt geht es an die regelmäßige Umsetzung. Dazu braucht es eine Struktur. Wenn man mal genau hinschaut, dann finden sich plötzlich Mitarbeiter, die gerne etwas auf Facebook oder Instagram posten und kein Problem damit haben, die Posts für das Labor mit abzusetzen. Alle anderen strukturellen Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um Regelmäßigkeit zu erreichen. Aber auch das ist kein Hexenwerk. Keinen Plan? Einfach anrufen!

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